Radwegbrücke „Blaues Wunder“ gesperrt

Die Radwegbrücke „Blaues Wunder“ auf dem Radweg entlang der Bundesstraße 62 zwischen Lahntal-Göttingen und Cölbe muss saniert werden. Dazu wurde das Bauwerk gesperrt. Das teilt Hessen Mobil am Mittwoch, 29. November, mit.

Spätestens Ende April 2024 sollen demnach die Bauarbeiten beendet sein.

Für den Radverkehr wird laut Hessen Mobil eine Umleitung für beide Fahrtrichtungen über Göttingen, Reddehausen und Bernsdorf ausgeschildert.
Alternative Umfahrungsmöglichkeiten findet ihr hier: https://marburg-biedenkopf-mobil.de/2019/11/20/sperrung-des-lahntalradwegs/
oder hier: https://marburg-biedenkopf-mobil.de/2020/01/19/vogelfluglinie-amoenau-marburg/

10 Gedanken zu „Radwegbrücke „Blaues Wunder“ gesperrt

  • 1. Dezember 2023 um 11:12
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    klar, 5 Monate für die Sanierung einer Brücke,
    und Klar, 7km Umleitung für Fahrradfahrende, das ist schon ein bisschen absurd.
    Da bleibt einem nichts anderes übrig als das Auto zu nehmen.

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    • 1. Dezember 2023 um 14:18
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      Die Maßnahme wird von Hessen Mobil umgesetzt, da der Radweg parallel zur B62 verläuft.
      Neben der Brückensanierung steht noch eine Verbreiterung des Radweges (auch auf der Brücke) und ein Ausbau des Spurweges an.
      Daher ist die lange Bauzeit nachvollziehbar. Infos zur Brückensanierung gibt es hier.
      Die Umleitung ist natürlich grenzwertig – vor allem wenn man kein Pedelec fährt!
      Diese Strecke sollte schon einmal im Zuge des Brückenneubaus der B252 Neu gesperrt werden. Seinerzeit sollte die Umleitung durch den Wald über den Goldberg erfolgen.
      Erfreulicherweise hat Hessen Mobil dann doch eine Umfahrung der Brückenbaustelle eingerichtet. Wir berichteten hier.
      Die seinerzeit von uns vorgeschlagene Öffnung des Steges an der Eisenbahnbrücke ist jetzt nicht mehr möglich, da die Bahn dort Infrastruktur verbaut hat.

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    • 4. Januar 2024 um 9:28
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      Ob es wirklich bei den 5 Monaten bleiben wird ist die Frage. Wie bei dem Afföllerradweg gut zu beobachten, würde es mich nicht überraschen wenn es mit ende April nichts werden wird.

      Aber das Baustellen länger dauern als geplant ist ja (leider) nichts unübliches.

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  • 3. Dezember 2023 um 13:10
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    Was hat die Bahn dort gebaut, wodurch der Steg nicht mehr nutzbar ist?

    Schön zu sehen, dass ihr aus Richtung Lahntal auch immer alternative Routen im Blick habt, mir geht es aus dem Ostkreis über die Lahnberge auch so. Langsam verstehe ich wieso Gravelbikes so beliebt werden konnten. Vielleicht sollten wir im ländlichen Raum auch an einem durchgängigen Radschotternetz arbeiten 😉

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    • 4. Dezember 2023 um 12:16
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      Hey Olly,
      Dort wurden irgendwelche Leitungen entlang der Trasse verlegt.
      Am Schotter wird gearbeitet. Hier im Nordkreis wurde kürzlich mal wieder eine Radroute entsiegelt, da die Strecke durch den Wald verläuft. Wenn Hesse Mobil in der gleichen Geschwindigkeit bauen könnte wie Hessen Forst zurückbaut wäre ich ja zufrieden! (-;

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      • 4. Dezember 2023 um 16:23
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        Hallo Boris, Du meinst Schönstadt nach Oberrosphe? Tja, diese Verbindung ist für Straßenfahrräder nun ebenso dahin, wie der Waldtalweg über die Lahnberge. Aber ich hab noch was ganz Neues gesehen, hier bei Stausebach wurde wohl in Zusammenhang mit der Flubereinigung ein Schotterweg in einen Asphaltweg umgewandelt, aus dem dann die Mitte wieder rausgefräst und geschottert wurde (hier das Stück noch in der Entstehung: https://oeks.de/1u ). Ich bin ja eigentlich dafür umgekehrt sowas anzulegen, nur ein schmaler Asphaltstreifen und der Rest Schotter.

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        • 5. Dezember 2023 um 15:28
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          Sieht ja wild aus! Ja, das Thema mit Wegeoberflächen und Ökopunkten ist spannend! Hier wurde aber offensichtlich nur an den landwirtschaftlichen Verkehr gedacht.
          Ich sehe es wie du: Wenn Asphalt vermieden werden soll, muss man eine für mehrspurige Fahrräder bzw. Anhänger ausgelegte Kernfahrbahn mit irgendwas anderem (z. B. Gittersteinen) kombinieren. Bei Weimar wurde es mit Pflastersteinen gemacht, siehe hier. Finde ich OK für schwach frequentierte Radrouten.

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          • 5. Dezember 2023 um 19:15
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            Spannend, schön zu sehen, dass da Bewegung in der Anlegung von Wegbefestigung ist. Mal schauen wie der Afföllerradweg aussehen wird und vor allem wann er wieder geöffnet wird. Zuletzt sagte mir jemand von der Baustelle, bis Ende des Jahres sei optimistisch.

  • 5. März 2024 um 20:05
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    Ich, wie mittlerweile viele Andere, die ich auch täglich auf meinem Pendelweg sehe (sogar fußgänger und jogger), benutze für den Abschnitt die b62. Ganz pragmatisch sehe ich es nicht ein, 6km Umweg sowie einige höhenmeter zu fahren, wenn daneben eine Straße verläuft, die ganz normal und legal befahren werden kann. Klar ist da viel Verkehr, aber wenn man nicht zur rushhour durch muss und mit Rückspiegel den Verkehr im Blick hat sowie immer mal wieder in die zahlreichen Buchten ausweicht um 3-4 autos vorbeizulassen, gehts tatsächlich ganz gut. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sich der eigentlich umgeleitete Radverkehr auf dem Abschnitt im Frühling noch vervielfachen wird. Ich würde mir hier für die 2 km noch Hinweise wünschen, dass mit Radfahrern gerechnet werden muss und vlt. auch tempo 50 oder 30… in den verkehrsspitzen ists dort ohnehin nicht schneller möglich.

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