ADFC Fahrradklima-Test 2024

Noch bis zum 30.November könnt Ihr Eure Gemeinde oder Stadt öffentlichkeitswirksam bewerten!

Der Fahrrad-Club ruft wieder Radfahrende dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test soll helfen, die Stärken und Schwächen der Bedingungen für den Radverkehr zu erkennen.

Es fehlen noch 32 Beteiligungen am ADFC-Fahrradklimatest für die Stadt Wetter um in das Städteranking und damit zur Veröffentlichung der Umfrageergebnisse zu kommen.

Jetzt gilt es noch einmal! 

Animieren sie Freunde und Bekannte oder füllen sie den Fragebogen zusammen mit ihren Familienangehörigen aus.
Sie werden sehen welche interessanten Diskussionen bei einzelnen Fragen entstehen.
Hier geht es zur Umfrage: https://fahrradklima-test.adfc.de/teilnahme

2020 hat die Stadt Wetter es geschafft in die Wertung des ADFC-Fahrradklima-Test zu kommen. Und das neben Marburg als einzige Stadt im Landkreis!
Das Ergebnis war für die damaligen Entscheidungsträger durchaus ernüchternd! Nicht zuletzt, da die „Fahrradförderung in jüngster Zeit“ mit einer glatten Note 5 bewertet wurde. Siehe https://marburg-biedenkopf-mobil.de/2021/04/11/das-fahrrad-wetter/

Infrastrukturmaßnahmen brauchen Zeit und Geld. Das sind zwei Faktoren, die in der Kommunalverwaltung das Thema Radverkehrsförderung ausbremsen. Umso ärgerlicher ist es daher, dass jüngst eine nichtinvestive Maßnahme völlig ohne Not von der Agenda verschwunden ist. Die Rede ist von der Schaffung einer längst überfälligen Radverkehrsanbindung von Wetter ins Lahntal über die ehemalige Kreisstraße 81.
Im Magistrat wurde ein Antrag des BAU-Ausschusses auf möglichst langes Offenhalten der Straße zwischen Wetter und Niederwetter beraten. In Folge wurde beschlossen die Straße mindestens bis zur endgültigen Verkehrsfreigabe der B252 neu für den Gesamtverkehr offen zu halten.
Wir berichteten hier darüber: https://marburg-biedenkopf-mobil.de/2024/06/30/kein-radweg-zwischen-wetter-und-marburg/

3 Gedanken zu „ADFC Fahrradklima-Test 2024

  • 25. November 2024 um 15:26
    Permalink

    Die Radewegelücke zwischen Wetter und Amönau ist ärgerlich.
    Die alte Trasse der B252 durch Göttingen bis Ernsthausen sollte für einen künftigen regionalen Radweg für Arbeits- und Freizeitfahren zur Verfügung stehen.

    Antwort
  • 26. November 2024 um 6:59
    Permalink

    Hallo Herr Nienhaus
    In beiden Punkten gebe ich ihnen Recht!
    Im Beitrag erwähnte ich schon die Faktoren Zeit und Geld.
    Bezüglich der Alttrasse der B252 wird das Geld nicht von den Gemeinden kommen müssen aber bis hier mal gebaut wird, werden noch Jahre vergehen.
    Haben wir diese Zeit? Es müssen endlich Anreize geschaffen werden, um die Menschen auf das Fahrrad zu bekommen. Vor allem jene, die sich nicht in den Mischverkehr stürzen wollen und daher nicht Rad fahren!
    Und da könnten die Kommunen durchaus einiges tun ohne viel Geld in die Hand zu nehmen.
    Ein Beispiel ist die K81! Hier ist ganz klar wieder eine politische Entscheidung zugunsten des KFZ-Verkehrs getroffen worden und die Radfahrenden gucken weiter in die Röhre.
    Es gibt weitere bestehende Infrastruktur, die bestens zum Radfahren geeignet wäre, wenn die bestehenden Verkehrsbeschränkungen durchgesetzt oder neue zur Anwendung kommen würden.
    Wir bauen fleißig neue Straßen ohne auch nur eine der alten einzuziehen und für alternative Verkehrsformen umzunutzen. Auf der B252 alt kann man auch mal über einen Popup-Radweg nachdenken. Was wir nicht brauchen, ist ein (weiteres) Verkehrskonzept um etwas für den Radverkehr zu tun.

    Antwort
  • 27. November 2024 um 16:58
    Permalink

    Zwischenstand 26.11.2024 in Wetter:
    28 Teilnahmen
    22 noch fehlende Teilnahmen

    Antwort

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